Eine Embryonenspende ist in mehreren europäischen Ländern möglich. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 1.500 € und 6.000 €, während die Wartezeit – abhängig von der Verfügbarkeit, dem phänotypischen Matching und der Herkunft der Embryonen – etwa 3 bis 24 Monate betragen kann.
Bei dieser Behandlung werden Embryonen, häufig bis zum Blastozystenstadium an Tag 5 entwickelt, an eine andere Patientin übertragen. Sie können aus überzähligen
Embryonen anderer IVF-Patienten oder aus sogenannten Double-Donation-Programmen stammen.
Die Altersgrenzen, Regeln zur Anonymität der Spender sowie die Wartezeiten unterscheiden sich von Land zu Land.
Viele Patientinnen, die für eine Embryonenspende infrage kommen, entscheiden sich deshalb für eine Behandlung im Ausland. Zu den wichtigsten Gründen gehören die Verfügbarkeit geeigneter Embryonen, die Wartezeit im Heimatland und die Kosten der Behandlung
- Embryonenspende in Europa – Zusammenfassung
- Verfügbarkeit gespendeter Embryonen
- Kosten einer Embryonenspende
- Warum ist Double Donation teurer?
- Beliebte Länder für eine Embryonenspende
- Embryonenspende in Spanien
- Embryonenspende in Tschechien
- Embryonenspende in Griechenland
- Embryonenspende in Nordzypern
- Embryonenspende in Portugal
- Embryonenspende in Lettland
- Was ist eine Embryonenspende?
- Warum stehen Embryonen für eine Spende zur Verfügung?
- Woher kommen Embryonen für eine Embryonenspende?
- Unterschied zwischen Embryonenspende und Double Donation
- Embryonenspende im Ausland – Ablauf
- Embryonenspende – worauf sollte man bei der Wahl einer IVF-Klinik achten?
- Embryonenspende in Europa – wichtige Fragen an die Klinik
- Woher stammen die Embryonen, die mir angeboten werden?
- Welche Qualität haben die Embryonen?
- Erfahre ich das Alter der Person, von der die Embryonen stammen?
- Wie viel kostet die Embryonenspende insgesamt?
- Welche Leistungen sind im Preis enthalten?
- Wie erfolgt das Matching?
- Wie lang ist die aktuelle Wartezeit?
- Welches Land eignet sich für eine Embryonenspende?
- Benötigen Sie Hilfe bei der Wahl einer IVF-Klinik im Ausland?
Embryonenspende in Europa – Zusammenfassung
| Land | Ungefähre Kosten | Altersgrenze | Spenderidentität | Typische Situation |
|---|---|---|---|---|
| Spanien | 3.000–5.000 € | meist bis 50, in einigen Kliniken bis 54 | anonym | Große Zahl internationaler IVF-Kliniken |
| Tschechien | 2.000–3.500 € | bis 49 | anonym | Behandlung nicht für alleinstehende Frauen |
| Griechenland | 3.500–6.000 € | bis 54 | anonym | Viele internationale Kliniken in Athen und Thessaloniki |
| Nordzypern | 5.500–6.000 € | bis 48 | anonym | Vergleichsweise gute Verfügbarkeit und kurze Wartezeiten |
| Portugal | 2.000–3.000 € | bis 50 | Identität kann dem Kind später zugänglich sein | Nicht-anonymes Spendermodell |
| Lettland | 4.000–4.500 € | keine gesetzliche Höchstaltersgrenze angegeben | anonym | Kliniken prüfen ältere Patientinnen individuell |
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Die Kosten einer Embryonenspende in Europa liegen meist zwischen 1.500 € und 5.000 €.
- Double-Donation-Programme und Behandlungen in Nordzypern können etwa 5.500–6.000 € kosten.
- Geeignete gespendete Embryonen sind nicht unbegrenzt verfügbar.
- Je nach phänotypischen Merkmalen kann die Wartezeit etwa 3 bis 24 Monate betragen.
- Bei einer Behandlung im Ausland ist häufig nur ein persönlicher Besuch in der Klinik erforderlich.
- Vor der Wahl einer Klinik sollten Patienten insbesondere nach Herkunft und Qualität der Embryonen, Matching-Kriterien, Gesamtkosten und der aktuellen Wartezeit fragen.
Verfügbarkeit gespendeter Embryonen
Embryonen, die für eine Embryonenspende zur Verfügung stehen, sind grundsätzlich begrenzt verfügbar.
Viele Patienten erhalten während ihres IVF-Zyklus nur die Anzahl an Embryonen, die sie selbst für ihre Behandlung benötigen. Nur bei einem kleineren Teil entstehen zusätzliche Embryonen, die nach Abschluss der eigenen Familienplanung für eine Spende freigegeben werden.
In vielen Ländern werden gespendete Embryonen anhand der phänotypischen Eigenschaften der Empfängerin beziehungsweise des Empfängerpaares ausgewählt.
Dabei können unter anderem folgende Merkmale berücksichtigt werden:
- Körpergröße
- Augenfarbe
- Haarfarbe
- Haartyp
- Hauttyp
- Blutgruppe
Je spezifischer die Merkmale sind, die für das Matching berücksichtigt werden müssen, desto länger kann die Suche nach einem geeigneten Embryo dauern.
Kosten einer Embryonenspende
Die Preise unterscheiden sich sowohl zwischen den einzelnen Ländern als auch zwischen Kliniken innerhalb desselben Landes.
In Europa liegen die Kosten einer Embryonenspende typischerweise zwischen 1.500 € und 5.000 €. Bestimmte Programme können jedoch bis zu etwa 6.000 € kosten.
In der Regel sind Embryonen, die ursprünglich während der IVF-Behandlung anderer Patienten entstanden sind, günstiger als Embryonen aus einem gezielten Double-Donation-Programm.
Bei gespendeten Embryonen aus vorherigen Patientenbehandlungen kann die Wartezeit durchschnittlich zwischen 3 und 24 Monaten liegen.
Das liegt vor allem daran, dass die Klinik zunächst einen Embryo finden muss, der möglichst gut zu den phänotypischen Eigenschaften der Empfängerin passt.
Ist kein geeigneter Embryo vorhanden, kann es notwendig sein zu warten, bis andere Patienten mit passenden Merkmalen behandelt werden und anschließend überzählige Embryonen zur Spende freigeben.
Warum ist Double Donation teurer?
Bei einer Double Donation werden sowohl gespendete Eizellen als auch Spendersamen verwendet.
Dadurch entstehen zusätzliche Kosten für:
- die Eizellspende,
- die medizinische Betreuung der Eizellspenderin,
- gegebenenfalls die Aufwandsentschädigung der Spenderin,
- Spendersamen aus einer Samenbank,
- Befruchtung und Embryokultur
Deshalb gehören Double-Donation-Programme normalerweise zu den teureren Möglichkeiten.
Beliebte Länder für eine Embryonenspende
Viele IVF-Kliniken in bekannten europäischen Reproduktionsmedizin-Destinationen bieten Embryonenspende oder vergleichbare Programme an.
Eine Embryonenspende bleibt jedoch eine Form der assistierten Reproduktion. Daher gelten weiterhin die gesetzlichen und klinischen Regeln des jeweiligen Landes.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Höchstalter der Patientin,
- Zugang für alleinstehende Frauen,
- Regeln zur Spenderanonymität,
- Anzahl der übertragbaren Embryonen,
- medizinische Voraussetzungen für eine Behandlung.
Embryonenspende in Spanien
Spanien verfügt über eine große Zahl von Fertilitätskliniken, die internationale Patienten behandeln. Besonders viele Kliniken befinden sich in Madrid, Barcelona, Alicante, Valencia und Bilbao.
Viele dieser Kliniken bieten auch Programme mit gespendeten Embryonen an.
Die Kosten liegen ungefähr zwischen:
3.000 € und 5.000 €
Die übliche Altersgrenze liegt bei etwa 50 Jahren, wobei einzelne Kliniken unter bestimmten Voraussetzungen auch ältere Patientinnen bis zu einem Alter von etwa 54 Jahren behandeln können.
Bei größeren Kliniken mit einer hohen Zahl an Behandlungszyklen kann die Wartezeit auf einen geeigneten Embryo unter sechs Monaten liegen. In anderen Fällen kann sie bis zu ungefähr zwölf Monate betragen
Gespendete Embryonen werden in Spanien im Rahmen eines anonymen Spendermodells vergeben.
Spanien auf einen Blick
| Faktor | Spanien |
|---|---|
| Kosten | 3.000–5.000 € |
| Altersgrenze | meist bis 50, teilweise bis 54 |
| Spenderanonymität | Ja |
| Wartezeit | häufig unter 6 Monaten bis etwa 12 Monate |
| Wichtige Standorte | Madrid, Barcelona, Alicante, Valencia, Bilbao |
Embryonenspende in Tschechien
Tschechien gehört zu den etablierten europäischen Zielen für internationale IVF-Patienten.
Viele Kliniken bieten auch Behandlungen mit gespendeten Embryonen an.
Die Preise liegen typischerweise zwischen:
2.000 € und 3.500 €
Die maximale Altersgrenze für die Patientin liegt bei 49 Jahren.
Alleinstehende Frauen können in Tschechien keine entsprechende IVF-Behandlung erhalten.
Je nach Klinik und Verfügbarkeit eines passenden Embryos kann die Wartezeit zwischen etwa 3 und 12 Monaten liegen.
Die Embryonenspende erfolgt in Tschechien anonym.
Tschechien auf einen Blick
| Faktor | Tschechien |
|---|---|
| Kosten | 2.000–3.500 € |
| Altersgrenze | 49 Jahre |
| Alleinstehende Frauen | Nicht zugelassen |
| Spenderanonymität | Ja |
| Wartezeit | ca. 3–12 Monate |
Embryonenspende in Griechenland
Viele der international bekannten griechischen IVF-Kliniken befinden sich in Athen und Thessaloniki.
Eine Embryonenspende kostet in Griechenland durchschnittlich etwa:
3.500 € bis 6.000 €
Patientinnen können bis zum Alter von 54 Jahren Zugang zu medizinisch unterstützter Reproduktion haben. Für Frauen über 50 gelten zusätzliche Voraussetzungen beziehungsweise Genehmigungsverfahren
Gespendete Embryonen werden in Griechenland anonym vergeben.
Griechenland auf einen Blick
| Faktor | Griechenland |
|---|---|
| Kosten | 3.500–6.000 € |
| Altersgrenze | bis 54 Jahre |
| Spenderanonymität | Ja |
| Wichtige Standorte | Athen, Thessaloniki |
Embryonenspende in Nordzypern
Nordzypern ist ein häufig gewähltes Ziel für IVF-Behandlungen und Eizellspende.
Embryonenspenden gehören dort allerdings zu den teureren Optionen. Die Kosten liegen typischerweise bei:
5.500 € bis 6.000 €
Ein möglicher Vorteil ist die vergleichsweise hohe Verfügbarkeit von Embryonen. Dadurch können die Wartezeiten in manchen Kliniken kürzer ausfallen als in anderen Ländern.
Kliniken behandeln Patientinnen in der Regel bis zu einem Alter von etwa 48 Jahren.
Insbesondere für Patienten, für die eine kurze Wartezeit wichtig ist, kann Nordzypern deshalb eine mögliche Option darstellen.
Die tatsächliche Verfügbarkeit geeigneter Embryonen unterscheidet sich jedoch von Klinik zu Klinik.
Embryonenspenden erfolgen in Nordzypern anonym.
Nordzypern auf einen Blick
| Faktor | Nordzypern |
|---|---|
| Kosten | 5.500–6.000 € |
| Altersgrenze | etwa 48 Jahre |
| Spenderanonymität | Ja |
| Verfügbarkeit | vergleichsweise hoch |
| Wartezeit | häufig kürzer als in anderen Ländern |
Embryonenspende in Portugal
Portugal unterscheidet sich von vielen anderen europäischen Destinationen durch seine Regelungen zur Spenderidentität.
Die Spenderin beziehungsweise der Spender bleibt gegenüber den Empfängern anonym. Ein aus der Spende geborenes Kind kann jedoch später unter den gesetzlichen Voraussetzungen Zugang zur Identität des Spenders erhalten.
Dieses Prinzip gilt auch für die Embryonenspende.
Die Kosten liegen ungefähr zwischen:
2.000 € und 3.000 €
Die maximale Altersgrenze für die Patientin beträgt etwa 50 Jahre.
Portugal auf einen Blick
| Faktor | Portugal |
|---|---|
| Kosten | 2.000–3.000 € |
| Altersgrenze | etwa 50 Jahre |
| Gegenüber Empfängern anonym | Ja |
| Identitätszugang für das Kind | unter den gesetzlichen Voraussetzungen möglich |
Embryonenspende in Lettland
Lettland gehört zu den wenigen europäischen Ländern, bei denen keine gesetzlich festgelegte allgemeine Höchstaltersgrenze für IVF-Patientinnen angegeben wird.
Das bedeutet allerdings nicht, dass eine Behandlung unabhängig vom Alter automatisch durchgeführt wird.
Kliniken beurteilen ältere Patientinnen normalerweise individuell anhand medizinischer Kriterien.
Die Kosten einer Embryonenspende liegen in Lettland ungefähr bei:
4.000 € bis 4.500 €
Die Embryonenspende ist anonym.
Lettland auf einen Blick
| Faktor | Lettland |
|---|---|
| Kosten | 4.000–4.500 € |
| Gesetzliche Altersgrenze | keine allgemeine Höchstgrenze angegeben |
| Klinische Beurteilung | individuell |
| Spenderanonymität | Ja |
Was ist eine Embryonenspende?
Eine Embryonenspende ist eine Kinderwunschbehandlung, bei der ein Embryo, der nicht genetisch von der Empfängerin stammt, in ihre Gebärmutter übertragen wird.
Die Embryonen können ursprünglich während einer anderen IVF-Behandlung entstanden sein.
Häufig werden sie bis zum fünften Entwicklungstag, dem sogenannten Blastozystenstadium, kultiviert.
In diesem Entwicklungsstadium können Embryologen verschiedene Merkmale der Embryonalentwicklung beurteilen, bevor der Embryo kryokonserviert beziehungsweise später aufgetaut und übertragen wird.
Warum stehen Embryonen für eine Spende zur Verfügung?
Die meisten IVF-Patienten verwenden die im Rahmen ihrer Behandlung erzeugten Embryonen selbst.
Bei einem kleineren Teil der Patienten bleiben nach Abschluss der Behandlung zusätzliche Embryonen übrig.
Unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen können sich diese Patienten dafür entscheiden, ihre nicht mehr benötigten Embryonen für andere Patienten zur Verfügung zu stellen.
Beim Matching können verschiedene körperliche Merkmale berücksichtigt werden, zum Beispiel:
- Körpergröße
- Augenfarbe
- Haarfarbe
- Haarstruktur
- Hautfarbe beziehungsweise Hauttyp
- Blutgruppe
Das Ziel besteht darin, innerhalb der jeweiligen gesetzlichen und klinischen Vorgaben eine möglichst passende Zuordnung zwischen Spendern und Empfängern vorzunehmen.
Woher kommen Embryonen für eine Embryonenspende?
Gespendete Embryonen können unterschiedliche Ursprünge haben.
Ein Teil stammt von jüngeren IVF-Patientinnen, bei denen während der Behandlung eine größere Anzahl an Eizellen gewonnen werden konnte.
Wenn nach Abschluss der eigenen Behandlung weiterhin qualitativ geeignete Embryonen kryokonserviert sind, können diese unter bestimmten Voraussetzungen zur Spende freigegeben werden.
Embryonen können auch im Zusammenhang mit Eizellspendeprogrammen entstehen. Bei solchen Behandlungen kann eine größere Zahl an Embryonen entstehen als bei IVF-Zyklen mit eigenen Eizellen.
Unterschied zwischen Embryonenspende und Double Donation
| Herkunft des Embryos | Bezeichnung |
|---|---|
| Embryo aus den eigenen Eizellen einer früheren IVF-Patientin, befruchtet mit Partner- oder Spendersamen | Embryonenspende |
| Embryo aus gespendeten Eizellen, der ursprünglich für eine andere Patientin beziehungsweise ein anderes Paar erzeugt wurde | Embryonenspende |
| Embryo, der gezielt aus einer gespendeten Eizelle und Spendersamen erzeugt wird | Double Donation |
Embryonenspende im Ausland – Ablauf
Eine Behandlung mit gespendeten Embryonen im Ausland kann häufig relativ unkompliziert organisiert werden.
Vor Beginn müssen die erforderlichen medizinischen und administrativen Unterlagen ausgefüllt und die Bedingungen des gewählten Programms geklärt werden.
Der eigentliche Behandlungsprozess lässt sich meist in vier Schritte unterteilen:
- Auswahl eines geeigneten Embryos
Die Klinik sucht einen verfügbaren Embryo anhand der für das jeweilige Land und die Klinik geltenden Matching-Kriterien aus.
Dabei können beispielsweise Blutgruppe und äußere Merkmale berücksichtigt werden. - Vorbereitung der Empfängerin
Die Gebärmutterschleimhaut wird für den Embryotransfer vorbereitet.
Die genaue medikamentöse Vorbereitung hängt von der individuellen medizinischen Situation und dem Behandlungsprotokoll der Klinik ab. - Auftauen des Embryos
Der ausgewählte kryokonservierte Embryo wird im Labor aufgetaut und für den Transfer vorbereitet. - Embryotransfer
Der Embryo wird anschließend in die Gebärmutter übertragen.
Viele Kliniken, die regelmäßig internationale Patienten behandeln, organisieren den Ablauf so, dass möglichst wenige Reisen erforderlich sind.
In einigen Fällen kann für die eigentliche Behandlung nur ein Besuch vor Ort notwendig sein.
Embryonenspende – worauf sollte man bei der Wahl einer IVF-Klinik achten?
Vor einer Entscheidung sollten Patienten nicht nur den angegebenen Preis miteinander vergleichen.
Besonders wichtig sind Informationen über:
- die Herkunft der angebotenen Embryonen,
- die Qualität und das Entwicklungsstadium der Embryonen,
- das Alter der Eizellspenderin beziehungsweise der ursprünglichen Patientin,
- die Matching-Kriterien,
- die durchschnittliche Wartezeit,
- die enthaltenen Leistungen,
- mögliche Zusatzkosten,
- die Anzahl der angebotenen Embryonen,
- die Erfahrung der Klinik mit internationalen Patienten.
Embryonenspende in Europa – wichtige Fragen an die Klinik
Bevor Sie sich für eine Behandlung entscheiden, können folgende Fragen hilfreich sein:
Woher stammen die Embryonen, die mir angeboten werden?
Fragen Sie, ob die Embryonen aus einem früheren IVF-Zyklus anderer Patienten oder aus einem Double-Donation-Programm stammen.
Welche Qualität haben die Embryonen?
Erkundigen Sie sich nach Entwicklungsstadium, Bewertung und Kryokonservierung der verfügbaren Embryonen.
Erfahre ich das Alter der Person, von der die Embryonen stammen?
Welche Informationen Patienten erhalten dürfen, hängt vom jeweiligen Land und dem dort geltenden Spendermodell ab.
Wie viel kostet die Embryonenspende insgesamt?
Klären Sie, ob der angegebene Preis für einen einzelnen Embryo, eine bestimmte Anzahl an Embryonen oder ein komplettes Behandlungsprogramm gilt.
Welche Leistungen sind im Preis enthalten?
- Fragen Sie insbesondere nach:
- Vorbereitung des Transfers,
- Medikamenten,
- Auftauen des Embryos,
- Embryotransfer,
- Kryokonservierung,
- zusätzlichen Untersuchungen,
- weiteren Transfers.
Wie erfolgt das Matching?
Fragen Sie, anhand welcher phänotypischen und medizinischen Kriterien der Embryo ausgewählt wird.
Wie lang ist die aktuelle Wartezeit?
Allgemeine Angaben zur Wartezeit sind nur ein Richtwert. Entscheidend ist, wie lange die Klinik aktuell für einen Embryo benötigt, der zu Ihrem Profil passt.
Welches Land eignet sich für eine Embryonenspende?
Es gibt kein Land, das für alle Patienten gleichermaßen die beste Wahl ist.
Die geeignete Destination hängt davon ab, welche Kriterien für Sie besonders wichtig sind.
| Wenn Ihnen besonders wichtig ist … | Länder, die Sie vergleichen können |
|---|---|
| Niedrigere Behandlungskosten | Tschechien, Portugal |
| Kurze Wartezeit / hohe Verfügbarkeit | Nordzypern, größere Kliniken in Spanien |
| Behandlung in höherem Alter | Griechenland, Lettland |
| Anonyme Spende | Spanien, Tschechien, Griechenland, Nordzypern, Lettland |
| Möglicher späterer Zugang des Kindes zur Spenderidentität | Portugal |
| Viele international ausgerichtete Kliniken | Spanien, Griechenland, Tschechien |
Benötigen Sie Hilfe bei der Wahl einer IVF-Klinik im Ausland?
Mit einem kurzen Clinic Matching Test können Sie Ihre Behandlungsart, bevorzugten Länder, persönlichen Anforderungen und Erwartungen angeben.
Auf dieser Grundlage können passende IVF-Kliniken ausgewählt werden, sodass Sie Angebote, Behandlungsmöglichkeiten und nächste Schritte leichter vergleichen können.
Die ausgewählten Kliniken können Sie anschließend direkt kontaktieren, um Ihre individuellen Behandlungsmöglichkeiten, Kosten und die aktuelle Verfügbarkeit gespendeter Embryonen zu besprechen.








