Die Eizellspende ist ein freiwilliger und vollständig anonymer Schritt, für den sich Frauen entscheiden, um anderen Frauen zu helfen, Mutter zu werden. Sie ist ein medizinisch kontrollierter Prozess, der aus fünf Phasen besteht.
Wie läuft der Prozess der Eizellspende ab?
Bei IVI steht das Wohlbefinden der Spenderin immer an erster Stelle. Deshalb erfolgt der gesamte Ablauf unter kontinuierlicher Betreuung durch Spezialistinnen und Spezialisten, um Sicherheit und Qualität zu gewährleisten. Der erste Schritt ist ein Ersttermin, bei dem in einem Gespräch der Gesundheitszustand und die Vorgeschichte der Kandidatin erhoben werden. Außerdem werden Fragen klar und unverbindlich beantwortet.
Anschließend werden medizinische Untersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Kandidatin gesund ist und keinem Risiko ausgesetzt wird. Dazu gehören eine genetische Analyse, Blutuntersuchungen, ein Ultraschall, eine gynäkologische Untersuchung sowie eine psychologische Bewertung.
Wird bestätigt, dass die Spenderin geeignet ist, beginnt die ovarielle Stimulation. Dieser Prozess dauert etwa 10 bis 12 Tage und besteht aus einer hormonellen Behandlung, die mithilfe von Injektionen die Eierstöcke anregt, mehr Eizellen zu produzieren. Während dieser Phase kommt die Spenderin mehrfach in die Klinik, damit überprüft werden kann, wie die Behandlung verläuft.

Sobald die Eizellen nach der Stimulation bereit sind, erfolgt die Follikelpunktion zur Entnahme der Eizellen. Der Eingriff wird im OP unter Sedierung durchgeführt, um Beschwerden zu vermeiden. Nach 2–3 Stunden können die Patientinnen noch am selben Tag nach Hause zurückkehren – ohne stationären Aufenthalt.
„Zum Schluss erfolgt eine Nachkontrolle, um sicherzustellen, dass es der Spenderin während des gesamten Prozesses und auch nach der Spende gut geht – denn bei IVI steht das Wohlbefinden von Spenderinnen und Patientinnen an erster Stelle“, erklärt Dr. Nina Wegmann, Gynäkologin bei IVI Madrid.
Wie werden die Spenderinnen ausgewählt?
Wie bereits erwähnt, beginnt der Prozess der Eizellspende mit der Auswahl der Spenderinnen. Diese Auswahl ist sehr streng und gewährleistet höchste Sicherheit und Qualität der Behandlung. Bei IVI werden nur etwa 4 % der Kandidatinnen, die spenden möchten, tatsächlich Spenderinnen.
Jede Kandidatin durchläuft einen umfassenden Evaluationsprozess, der vollständige medizinische Untersuchungen, genetische Analysen, gynäkologische Tests, Blutuntersuchungen und eine psychologische Evaluation umfasst – zusätzlich zu einer detaillierten Erhebung der persönlichen und familiären Vorgeschichte.
So stellen wir sicher, dass die Spenderinnen den höchsten medizinischen und ethischen Standards entsprechen, Patientinnen und Paaren maximale Sicherheit bieten und mögliche Risiken reduzieren.
Was sagt das Gesetz zur Spende? Gibt es rechtliche Sicherheit?
Die Eizellspende ist in Spanien durch eine klare und etablierte Gesetzgebung geregelt, die sowohl Patientinnen als auch Spenderinnen schützt. Das Gesetz legt fest, dass die Spende freiwillig, anonym und vertraulich ist – und garantiert damit Datenschutz und rechtliche Sicherheit für alle Beteiligten. Darüber hinaus arbeiten zugelassene Kliniken nach strengen medizinischen, ethischen und qualitativen Standards, um einen sicheren und transparenten Prozess zu gewährleisten.
Ebenso sieht die spanische Gesetzgebung das Register SIRHA (Sistema de Información de Reproducción Humana Asistida — Informationssystem für assistierte Reproduktion) vor. Dieses System ermöglicht die Kontrolle der Anzahl von Spenden und Geburten pro Spenderin und stellt die Einhaltung der gesetzlichen Grenzen sicher. Zudem gewährleistet es die Anonymität von Spenderinnen und Patientinnen, ermöglicht die vollständige Rückverfolgbarkeit von Gameten und Embryonen und verfügt über ein Biovigilanzsystem, das hilft, mögliche genetische Risiken zu erkennen und schnell zu handeln.
Was ist die ROPA-Methode?
Unter den verfügbaren Behandlungen gibt es auch Optionen wie die ROPA-Methode (Reception of Oocytes from the Partner), die speziell für Frauenpaare entwickelt wurde. Dabei spendet eine Partnerin die Eizelle, während die andere die Schwangerschaft austrägt. So können beide aktiv am Prozess teilhaben und eine biologische Verbindung zum zukünftigen Baby teilen.
Perfect Match 360º: biometrisches und genetisches Matching
Eine der häufigsten Sorgen von Patientinnen ist die Kompatibilität mit der Spenderin. Deshalb hat IVI Perfect Match 360º entwickelt – ein fortschrittliches System, das die passendste Spenderin durch eine umfassende Analyse auswählt, die körperliche, biometrische und genetische Kriterien kombiniert.

„Dabei werden Merkmale wie Blutgruppe und körperliche Ähnlichkeit berücksichtigt, ebenso wie ein biometrischer Gesichtsscan, der Tausende Referenzpunkte analysiert, um eine Spenderin mit einem hohen Grad an Ähnlichkeit zu finden“, erklärt Dr. Nina Wegmann, Gynäkologin bei IVI Madrid.
Zusätzlich wird ein genetischer Test durchgeführt, der die Kompatibilität zwischen Spenderin und Empfängerin prüft und das Risiko reduziert, mehr als 600 genetische Erkrankungen zu übertragen. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht eine stärker personalisierte Behandlung und gibt Patientinnen und Paaren mehr Sicherheit und Ruhe.
Warum ist Spanien eine vertrauenswürdige Option für Patientinnen aus Deutschland?
Viele internationale Patientinnen und Patienten entscheiden sich für eine Behandlung in Spanien – aufgrund der rechtlichen Situation im eigenen Land, der großen medizinischen Erfahrung und des Zugangs zu spezialisierten Behandlungen. Spanien ist ein europäisches Land mit langer Tradition in der assistierten Reproduktion und bietet einen sicheren, regulierten Rahmen mit höchsten medizinischen Standards.
Kliniken wie IVI gelten bei internationalen Patientinnen und Patienten als vertrauenswürdige Option – dank ihrer Spezialisierung und ihres patientenzentrierten Ansatzes. Zudem verfügt IVI über eine große Eizellbank, wodurch Behandlungen mit sehr kurzen oder ohne Warteliste möglich sind. Das erleichtert den Behandlungsstart ohne unnötige Verzögerungen – mit dem Rückhalt eines hoch erfahrenen medizinischen Teams.
Darüber hinaus bietet IVI Online-Sprechstunden an, um Reisen auf ein Minimum zu reduzieren, und koordiniert sich mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten im Herkunftsland – so ist eine kontinuierliche, personalisierte Betreuung während des gesamten Behandlungsprozesses gewährleistet.
Fazit
Spanien ist zu einem Referenzland in der assistierten Reproduktion geworden – besonders für internationale Patientinnen und Patienten, die sichere und effektive Behandlungen suchen. Das liegt an mehreren Schlüsselfaktoren: einer klaren Gesetzgebung, großer medizinischer Erfahrung und dem Einsatz modernster Technologie im Bereich Fertilität.
Ein besonders wichtiger Punkt ist die strenge Gesetzgebung, die Patientinnen schützt und die Qualität der Behandlungen sicherstellt. Zudem sind die Auswahlverfahren für Spenderinnen sehr rigoros und beinhalten umfassende medizinische und genetische Untersuchungen. Dadurch lässt sich über fortschrittliche biometrische und genetische Matching-Systeme die bestmögliche Kompatibilität erzielen – was Sicherheit und Erfolgschancen erhöht.
Dank dieser Kombination aus Erfahrung, Technologie und individueller Betreuung entscheiden sich viele Frauen und Paare – darunter auch Patientinnen und Patienten aus Ländern wie Deutschland – für Spanien als Ort ihrer Kinderwunschbehandlung. Die Begleitung durch spezialisierte medizinische Teams hilft dabei, dass sich Patientinnen auf jedem Schritt ihres Weges zur Mutterschaft informiert, sicher und unterstützt fühlen.
Wenn Sie noch Fragen zu Eizellspenderinnen in Spanien oder zum Ablauf der Eizellspende haben, können Sie sich gerne an eine Patientenkoordinatorin wenden, um weitere Informationen zu erhalten.