Epigenetik und Spendereizellen - #IVFANSWERS
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Epigenetik – sehen die Babys wie die Eizellempfängerin aus?

Epigenetik – sehen die Babys wie die Eizellempfängerin aus? #IVFANSWERS

Epigenetik und Spendereizellen. Sehen die Babys wie die Eizellempfängerin aus?

Darunter finden Sie 3 aufgezeichnete Antworten von 3 IVF Experten.


Antworten von Dr Arque

Dr Maria Arque, Fertty International, Spanien

Epigenetik bedeutet, dass man Genaktivität beobachtet, die nicht durch Veränderungen der DNA-Sequenz verursacht wurden – man erforscht die Genexpression.  Man weiß heutzutage sicher, dass unsere Lebensweise einen wichtigen Einfluß auf Epigenetik hat. Forscher in unserer Kinderwunschklinik in Spanien haben herausgefunden, dass sich Ausscheidungen der Gebärmutter der Mutter auf das Embryo vor der Einnistung übertragen und die Entwicklung des Babys beeinflussen. Es gibt verschiedene Zustände und Gewohnheiten der Mutter, wie z.B. Rauchen oder Übergewicht, die die Zellen einer Frau modifizieren können und diese Zellen findet man auch im Endometrium wieder und diese Veränderungen beeinflussen das Fruchtwasser in dem sich das Baby befindet und die Ausscheidung der genetischen Information. Diese Ergebnisse zeigen uns, dass es einen Austausch zwischen Endometrium und dem Embryo gibt, was wir schon vermutet haben, da wir viele zufälligen körperlichen Merkmale an Müttern und Kindern, die durch Eizellspende geboren wurden, festgestellt haben und wegen einigen Erkrankungen der Kinder, die auf die mütterliche Pathologie in der Schwangerschaft zurückzuführen war, wie z.B. Übergewicht oder Rauchen.


Antworten von Dr Kushniruk

Dr Nataliya Kushniruk, FertiCare Prague, Tschechien

Ja – sie sehen der Empfängermutter gleich. Warum? Erstens, weil der Abgleich zwischen Empfängerin und Eizellspenderin gut ist. Wir gleichen Größe, Gewicht, Haarfarbe, Augenfarbe und markante Gesichtszüge und vieles mehr ab. Das Embryo wird auch einige Merkmale der Patientin erben, nicht nur die 23 Chromosome, aber es kommt auch zu genetischem Austausch. Machen Sie sich keine Sorgen – das Baby sieht am Ende aus wie beide Eltern und wird einige Verhaltensmerkmale vom Familienumfeld erben.


Antworten von Dr Krmíčková

Dr Renáta Krmíčková, IVF Zentren Prof. Zech, Tschechien

Wird mir mein Spendereizellbaby ähnlich sehen? Zuerst muss ich ihnen sagen, dass wir nur absolut anonyme Eizellspenden machen. Das heißt es ist illegal und verboten jegliche Information zur Identität der Spenderin an die Empfänger oder das zukünftige Kind auszuhändigen. Trotzdem versucht unser medizinisches Team die Empfänger so gut wie möglich mit der Spenderin abzugleichen. Große phänologische Unterschiede zwischen Spenderin und Empfängerin werden von Anfang an vermieden. Zum Beispiel, bei Zentraleuropäern weicht der weiße Phänotyp nur geringfügig voneinander ab.  Aber am Ende ist das körperliche Aussehen immer eine Mischung der Gene von der Mutter, dem Vater und vorigen Generationen. Zum Schluss sind die phänologischen Merkmale von vielen mentalen Dingen abhängig. Das ist der epigenetische Prozess, der vom Körper der Mutter, ihrer Gesundheit und Verfassung während der Schwangerschaft eingeleitet wird und es kann die körperliche Verfassung und das Aussehen stark beeinflussen. 

Über den Autor:
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Aleksander Wiecki

Aleksander ist ein spezialisierter Marketingprofi, Manager für Patientenerfahrungen und Verfechter der Transparenz und Wahrheit der IVF-Behandlung. Er verfügt über fundiertes Fachwissen und Hintergrundwissen in der IVF-Branche, einschließlich IVF-Kliniken, Genetic Laboratories und IVF-Patienten. Aleksander ist der festen Überzeugung, dass zwischen IVF-Patienten und IVF-Kliniken eine Lücke besteht. Es ist diese Lücke, in der Patienten auf die häufigsten Fallen der IVF-Behandlung hereinfallen könnten. Deshalb brauchen Patienten Hilfe und Unterstützung, die sie nicht unbedingt von Kinderwunschkliniken erhalten. Die Unterstützung, die aus einer objektiven, vertrauenswürdigen und zuverlässigen Quelle kommt. Aleksander ist regelmäßiger Gast bei ESHRE-Jahrestreffen, der Fertility Show in London, dem Fertility Forum, dem IMTJ - Medical Travel Summit sowie Fruchtbarkeitsausstellungen und Konferenzen auf der ganzen Welt.
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